Dampfgarer / Steamer


 

 

Dampfgarer-Kaufberatung: So finden Sie den richtigen Steamer


 

Das Wichtigste in Kürze

Ausführung: Dampfgarer gibt es als klassische Steamer, Druckdampfgarer und als Steamer mit Backofenfunktion oder Mikrowelle. Jede Ausführung hat ihre Vorteile.

Bauart: Erhältlich sind Dampfgarer fast ausschliesslich als Einbaugeräte. Hier liegen die Unterschiede in der Einbaubreite und Einbauhöhe.

Anwendungsvielfalt und Funktionen: Mit einem Steamer können Sie verschiedene Anwendungen realisieren wie z.B. Warmhalten und Sous-Vide-Garen. Viele Funktionen wie bspw. Automatikprogramme machen die Bedienung noch leichter.


 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was macht einen guten Dampfgarer aus?
  2. Welche Ausführungen und Bauarten gibt es?
    • 2.1 Klassischer Steamer & Druckdampfgarer
    • 2.2 Steamer mit Backofen oder Mikrowelle
    • 2.3 Einbau- & Stand-Dampfgarer
  3. Kaufkriterien für den Dampfgarer: Darauf müssen Sie achten
    • 3.1 Dampftechnologie
    • 3.2 Wasserversorgung
    • 3.3 Betriebsarten, Programme & weitere Funktionen
    • 3.4 Zubehör
  4. Das sollten Sie bei der Nutzung des Dampfgarers beachten
    • 4.1 Die richtige Bedienung
    • 4.2 Reinigung und Pflege
  5. Dampfgarer bei Stiftung Warentest
  6. Fragen und Antworten rund um das Thema Dampfgarer
  7. Ihre Vorteile beim Kauf eines Dampfgarers bei Kaufsignal

 

1. Was macht einen guten Dampfgarer aus?

Ein guter Dampfgarer zeichnet sich zuallererst durch präzise Garergebnisse aus, d.h. er sollte Lebensmittel auf den Punkt dämpfen und vor allem nicht übergaren. Des Weiteren sollte ein guter Steamer eine grosse Anwendungsvielfalt bieten. Mit Temperaturen auch unter 100°C lassen sich dann nicht nur Speisen dämpfen, sondern bspw. ausserdem Auftauen, Warmhalten, Joghurt zubereiten, Hefeteig gehen, Einkochen, u.v.m. Je nach Ausführung kommen weitere Anwendungsbereiche hinzu wie z.B. die Backofen- oder Mikrowellenfunktion. Der geeignete Dampfgarer für Ihren Haushalt sollte Ihren Bedürfnissen gerecht werden, je nachdem wie viel sie mit Ihm vorhaben. Lassen Sie sich also gern von den folgenden Ausführungen helfen, bei diesen zahlreichen Möglichkeiten den Überblick zu behalten und schliesslich den passenden Steamer für sich zu finden.


 

2. Welche Ausführungen und Bauarten gibt es?

2.1 Klassischer Steamer & Druckdampfgarer

Herkömmliche Solo-Dampfgarer arbeiten drucklos in einem Temperaturbereich von 40 bis 100°C. Damit eröffnen sich viele neue Möglichkeiten in der Küche. Ein klassischer Dampfgarer ist nicht nur ideal für das schonende Garen von Gemüse, Fisch und Beilagen sondern kann auch zur Zubereitung von Desserts und vielen anderen Speisen genutzt werden. Darüber hinaus ergänzen praktische Teilanwendungen wie bspw. Auftauen, Blanchieren, Erhitzen und Warmhalten die Einsatzvielfalt. Ein Solo-Steamer stellt eine optimale Ergänzung zum klassischen Backofen dar.

Druckdampfgarer ermöglichen neben dem drucklosen Dämpfen ausserdem das Garen mit Druck bei Temperaturen von 101 bis 120°C. Der grosse Vorteil hierbei sind enorme Zeitersparnisse von bis zu 50%. Beim Dämpfen mit Druck lassen sich viele Lebensmittel wie hitzeunempfindliche Gemüsearten, zahlreiche Fleischsorten sowie Hülsenfrüchte also bis zu doppelt so schnell zubereiten. Druckdampfgarer sind deshalb jedoch auch etwas teurer in der Anschaffung als drucklose Steamer.

2.2 Steamer mit Backofen oder Mikrowelle

Kombi-Dampfgarer sind Allround-Talente für die Küche. Steamer mit Backofenfunktion sind einerseits vollwertige Dampfgarer und andererseits vollwertige Backöfen mit allen Anwendungsmöglichkeiten aus beiden Bereichen. Somit lassen sich Dampfgaren und klassisches Garen in einem Gerät vereinen. Doch damit noch nicht genug. Denn in Combi-Steamern können die Betriebsarten sogar kombiniert eingesetzt werden, bspw. Umluft, Ober-/Unterhitze oder Grill mit Dampf. Das hebt viele Kochprozesse und Garergebnisse noch einmal auf ein neues Niveau. Aussen knusprige und innen saftige Braten, Brote, Fischgerichte u.v.m. gelingen hiermit garantiert noch besser als mit einer Betriebsart allein.

Dampfgarer mit Mikrowelle wiederum vereinen einen vollwertigen Steamer mit einer vollwertigen Mikrowelle. Sie sind die optimale Ergänzung zu einem bereits vorhandenen Backofen, denn man braucht nicht zwei weitere Geräte, sondern nur eins. In einem Dampfgarer mit Mikrowelle werden Dampfgaren, Kochen und Erwärmen praktisch vereint. Im Gegensatz zum Steamer mit Backofenfunktion lassen sich die Betriebsarten in Dampfgarern mit Mikrowelle allerdings meist noch nicht zusammen einsetzen. Vorreiter und bisher noch die Ausnahme ist hier der V-ZUG MSLQ, in dem Dampf und Mikrowelle kombiniert werden können. Er ist darüber hinaus auch innovativ in der Kombination von Dampfgarer, Backofen und Mikrowelle, vereint also erstmals alle drei Geräte in einem.

2.3 Einbau- & Stand-Dampfgarer

Dampfgarer sind vorrangig als Einbaugeräte erhältlich. Nur wenige Hersteller bieten überhaupt Stand-Dampfgarer an, z.B. Miele den DG 6010. Zwar gibt es zahlreiche Tischgeräte, jedoch sind diese nicht annähernd so qualitativ hochwertig und vielfältig nutzbar wie Einbau-Steamer.

Bei den Einbau-Dampfgarern sind die Unterschiede in puncto Einbauhöhe und Einbaubreite zu beachten. Druckdampfgarer haben bspw. Nischenmasse von 38 x 55 bzw. 60 cm. Solo-Steamer und Dampfgarer mit Mikrowelle besitzen i.d.R. die kompakte Bauform mit 45 x 60 cm oder 50 x 55 cm. Steamer mit Backofen sind sowohl als Kompaktgeräte mit Einbaumassen von 45 x 60 cm bzw. 50 x 55 cm als auch in klassischer Grösse mit 60 x 60 cm bzw. 76 x 55 cm erhältlich.


 

3. Kaufkriterien für den Dampfgarer: Darauf müssen Sie achten

3.1 Dampftechnologie

Bei der Dampferzeugung werden zwei Methoden unterschieden. Einerseits kann der Dampfgenerator innerhalb des Garraums liegen, andererseits gibt es auch Dampfgarer mit externem Dampferzeuger.

Die interne Dampferzeugung funktioniert über eine Heizplatte am Boden des Garraums. Das Wasser wird aus dem Wassertank direkt in den Garraum geleitet und verdampft auf der Heizplatte. So füllt sich der Garraum mit der heissen feuchten Luft.

Bei der externen Dampferzeugung liegt der Dampfgenerator ausserhalb des Garraums. Das Wasser wird hier vom Wassertank zuerst in den Dampferzeuger geleitet und dort aufgeheizt und verdampft. Anschliessend wird der Dampf über einen oder mehrere Dampfeinlässe in den Garraum geleitet. Die meisten Dampfgarer besitzen wohl nur einen Dampfeinlass, zumindest geben die Hersteller nichts anderes zur Anzahl der Dampfeinlässe an. Einzig Miele wirbt mit der MultiSteam-Technologie, wo 8 Dampfeinlässe für eine besonders schnelle und gleichmässige Dampfverteilung sorgen. Nach dem Garen wird das restliche Wasser im Dampferzeuger zurück in den Wasserbehälter gepumpt. Die generellen Vorteile der externen gegenüber der internen Dampferzeugung liegen in einer schnelleren Aufheizzeit und präziseren Steuerung der Dampfmenge.

Externe Dampferzeugung

Schematische Darstellung der externen Dampferzeugung.

3.2 Wasserzufuhr

Die Wasserversorgung im Dampfgarer kann über einen Wassertank oder aber über einen Festwasseranschluss erfolgen.

Steamer mit Wasseranschluss sind natürlich besonders praktisch, da sowohl der Wasserzulauf als auch der Wasserablauf damit ganz automatisch funktionieren. Das Auffüllen des Wassertanks sowie das Entleeren des Kondensatbehälters entfallen. Und der Dampfgarer ist stets betriebsbereit. Der Einbau eines Steamers mit Festwasseranschluss kann jedoch zusätzliche Baumassnahmen erfordern, ggf. muss die Festwasserzuführung erst gelegt werden. Auch in puncto Anschaffungspreis sind Dampfgarer mit Wasseranschluss meist teurer.

Dampfgarer mit Wassertank hingegen sind i.d.R. etwas preiswerter und lassen sich sehr einfach installieren, denn hier braucht es nur einen Stromanschluss. Die Wasserzufuhr erfolgt über den Wassertank und der Wasserablauf über den Kondensatbehälter, der überschüssigen kondensierten Dampf sammelt. Das Fassungsvermögen der Wassertanks beträgt zwischen 0,9 bis 1,3 Liter, das reicht ungefähr für eine bis eineinhalb Stunden Dampfbetrieb.

3.3 Betriebsarten, Programme & weitere Funktionen

Die unterschiedlichen Ausführungen von Dampfgarern (siehe 2.) bringen weniger oder mehr Betriebsarten, Programme und Funktionen mit sich. Damit bieten sie auch unterschiedlich viele Möglichkeiten.

Solo-Steamer und Druckdampfgarer haben meist nur eine bis wenige weitere Betriebsarten, nämlich Dampfgaren sowie ggf. auch Auftauen, Erhitzen/Regenerieren, Sous-Vide-Garen, u.ä. Hinzu kommen eine geringe bis mittlere Anzahl Automatikprogramme sowie Speichermöglichkeiten für eigene Programme bzw. Einstellungen. Meist sind es je 20 Automatikprogramme und Speicherplätze. Zuletzt sollten Solo- und Druck-Dampfgarer ausserdem ein automatisches Reinigungs- bzw. Entkalkungsprogramm besitzen.

Kombi-Dampfgarer dagegen bieten weit mehr Betriebsarten, denn hier summieren sich die konventionellen Beheizungsarten von Backofen bzw. Mikrowelle und die Beheizungsarten mit Dampf und es kommen ausserdem die kombinierten Betriebsarten hinzu. So bringen es Kombi-Steamer schnell auf bis zu 15 Betriebsarten. Das bereits o.g. erste 3-in-1-Kombigerät V-ZUG MSLQ hat sogar 44 Betriebsarten. Selbstverständlich werden diese auch bei Kombi-Dampfgarern noch um Automatikprogramme und eigens einspeicherbare Programme ergänzt sowie um ein bis mehrere Reinigungs- und Pflegeprogramme.

Welche dieser Ausführungen die optimale Wahl für Sie ist, kommt also darauf an, was Sie mit Ihrem Dampfgarer alles machen möchten. Legen Sie vor allem Wert auf das gesunde Dämpfen, reicht ein Solo-Dampfgarer vermutlich aus. Wollen Sie hingegen ein Gerät für alle Anwendungen, sowohl für das herkömmliche Braten und Backen sowie für das Dampfgaren und ausserdem von den Vorteilen des kombinierten Einsatzes profitieren, so ist ein Dampfbackofen die beste Entscheidung.

Ganz gleich jedoch für welche Ausführung Sie sich letztlich entscheiden, beim Vergleich verschiedener Geräte sollten Sie immer auf die Details achten. Wie o.g. gibt es auch unter Modellen gleicher Art Unterschiede wie z.B. die Anzahl der Betriebsarten, Programme und Zusatzfunktionen, die am Ende den Ausschlag geben könnten. 

3.4 Zubehör

Dampfgarer und Dampfbacköfen unterscheiden sich zuletzt noch im Umfang des enthaltenen Zubehörs.

Mindestens ein Backblech und ein Gitterrost sollten dabei sein. Darüber hinaus ist es praktisch, wenn auch schon Edelstahl-Garbehälter mitgeliefert werden. Bei diesen Dampfbehältern gibt es ungelochte und gelochte Varianten. Am besten sollte der Dampfgarer für die Verwendung von Gastronorm-Norm Behältern ausgelegt sein (siehe 6.), so kann man Zubehör herstellerunabhängig nachkaufen.

Insbesondere Dampfgarer mit Backofenfunktion bringen häufig noch mehr Zubehör mit. Nicht nur Bleche, Roste und Garschalen sind oft zahlreicher inkludiert, sondern auch ein Gargutsensor ist meist enthalten. Des Weiteren sind die Einschubebenen bei vielen Modellen mit leichtgängigen Teleskop-Vollauszügen ausgestattet, wodurch diese Geräte noch mehr Komfort bieten.


 

4. Das sollten Sie bei der Nutzung des Dampfgarers beachten

4.1 Die richtige Bedienung

Vor der ersten Inbetriebnahme sollte der Dampfgarer einmal gründlich gereinigt werden (siehe 4.2). Ausserdem muss man die Wasserhärte einstellen, da diese örtlich variiert, sowie die Siedetemperatur anpassen, weil auch diese je nach Höhenlage unterschiedlich ist.

Anschliessend sind vor jedem Garvorgang gewisse Vorbereitungen zu treffen. Bei Steamern mit Wassertank muss dieser selbstverständlich befüllt werden. Dabei sollte ausschliesslich kaltes Leitungswasser (<20°C) verwendet werden, niemals destilliertes Wasser, Mineralwasser oder andere Flüssigkeiten. Für Dampfgarer mit Wasseranschluss entfällt dieser Schritt natürlich. Darüber hinaus sollte man die zum Gargut passenden Einstellungen wie das zu verwendende Programm, die Temperatur und die Garzeit in Erfahrung bringen. Ggf. kann man ein Automatikprogramm nutzen oder Anpassungen ganz nach eigenem Geschmack vornehmen. Dafür am besten die Bedienungsanleitung des Dampfgarers zu Rate ziehen.

Auch während das Garvorgangs lassen sich Einstellungen aber bei vielen Steamern noch ändern. Und sollte der Wassertank einmal zwischendurch leer werden, wird der Betrieb automatisch unterbrochen, sodass man Wasser nachfüllen kann. Beim Öffnen des Dampfgarers aber immer vorsichtig sein und einen Schritt zurücktreten, da heisser Dampf austritt und Verbrennungsgefahr besteht. Nach dem Auffüllen des Wassertanks wird der Betrieb dann wieder normal fortgesetzt. 

Zuletzt ist es wichtig, den Dampfgarer nach jeder Benutzung zu reinigen und zu trocknen. Wassertank und Kondensatbehälter müssen entleert und alle Bestandteile sowie der Garraum gesäubert werden.

4.2 Reinigung und Pflege

Steamer werden vor der Auslieferung i.d.R. mit einem Pflegemittel behandelt. Daher ist eine Erstreinigung unbedingt notwendig. Dazu den Wassertank und das Zubehör entnehmen und spülen sowie den Garraum mit einem weichen Tuch, Spülmittel und warmem Wasser auswischen.

Wie bereits beschrieben sollte der Dampfgarer ausserdem nach jeder Benutzung gereinigt werden. Auch hier verwendet man am besten nur haushaltsübliches Spülmittel. Durch ungeeignete Reinigungsmittel könnten sich die Oberflächen verfärben bzw. Schaden nehmen. Gleiches gilt auch für das Putzwerkzeug. Hier sollte man immer weiche Lappen und Tücher nutzen, da sonst Kratzer entstehen könnten. Wichtig ist den Dampfgarer vor dem Reinigen immer erst ganz abkühlen zu lassen und ihn nach dem Säubern erst dann wieder zu schliessen, wenn alles vollständig trocken ist.

Alternativ oder zur gelegentlichen Unterstützung gegen hartnäckigere Verschmutzungen bieten viele Dampfgarer auch ein automatisches Reinigungsprogramm. Dieses löst Fett und Anhaftungen mit Dampf, sodass sich diese anschliessend leichter entfernen lassen. Darüber hinaus muss der Dampfgarer in gewissen Zeitabständen entkalkt werden. Wann es wieder soweit ist, zeigen die meisten Steamer mit einem Signal bzw. Hinweis im Display an und führen mit einem Entkalkungsprogramm durch den Prozess. 

Das Zubehör ist oft spülmaschinengeeignet. Auffangschalen, Roste und Garbehälter können also meist problemlos im Geschirrspüler gereinigt werden. Einzig der Wassertank sollte i.d.R. von Hand gespült werden.


 

5. Dampfgarer bei Stiftung Warentest

Möchten Sie sich ein neues Haushaltsgerät anschaffen, können Ihnen unabhängige Testergebnisse wie die von Stiftung Warentest bei der Wahl helfen. Im Bereich Dampfgarer ist bisher ein Test durchgeführt worden (test 02/2012). Neun Einbaumodelle wurden getestet.

Die Garergebnisse fielen bei allen Steamern gut aus, Abzüge gab es für einige Modelle in der Handhabung. Testsieger wurden der Bosch Dampfgarer HBC24D553 sowie die baugleichen Geräte von Neff und Siemens.


 

6. Fragen und Antworten rund um das Thema Dampfgarer

Was ist das Besondere am Dampfgaren?

Die Zubereitung von Lebensmitteln und Speisen im Dampfgarer ist von Vorteil für eine gesunde und schmackhafte Ernährung, und zwar in doppelter Hinsicht.

Zum einen ist das Steamen eine sehr schonende Garmethode, bei der die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe fast vollständig erhalten bleiben. Da das Gargut im Gegensatz zum herkömmlichen Kochen nicht im Wasser liegt, werden die gesunden Inhaltsstoffe nicht ausgeschwemmt. Zusätzlich bleiben dadurch auch der typische Eigengeschmack der Lebensmittel sowie ihre natürliche Farbe bestehen. Der Nährstoffreichtum dampfgegarter Speisen unterstützt somit eine gesunde Ernährung, die ausserdem sehr gut schmeckt, ohne dass noch viel Salz oder Gewürze zugegeben werden müssen. Und da das Auge bekanntlich mitisst, trägt auch die frische Optik von Lebensmitteln aus dem Dampfgarer zum rundum gelungen Erlebnis bei.

Zum anderen kommt das Dampfgaren ohne extra Zugabe von Fetten aus. Speisen können ohne Öl oder Butter geschmackvoll und knackig zubereitet werden. Daher eignet sich ein Dampfgarer auch optimal für eine kalorienbewusste Ernährung. Beim Verzehr von Gemüse sollte man jedoch beachten, dass einige Vitamine wie bspw. Vitamin A und E fettlöslich sind. Das bedeutet sie können nur in Kombination mit einer Fettquelle vom Körper verwertet werden. Dazu muss man jedoch nicht zwingend Öl oder Butter beim Garen zugeben. Besser ist die Kombination mit einem gesunden Fettlieferant wie z.B. Fisch, der sich im Dampfgarer ebenfalls sehr lecker zubereiten lässt.

Wie viel besser ist das Dampfgaren genau?

Die Vorteilhaftigkeit der Zubereitung im Dampfgarer ist selbstverständlich auch in Studien geprüft und bestätigt worden, z.B. in wissenschaftlichen Untersuchungen der Universitäten Giessen und Koblenz/Landau. Getestet wurden hier der Vitamin-C-Gehalt, der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen sowie die Sensorik, also Farbe, Form, Geschmack und Textur, von Brokkoli, Paprika, Möhren und Fisch. Verglichen wurden die Ergebnisse des Dampfgarens mit dem Rohzustand und dem gekochten Zustand. Und vorab lässt sich schon sagen, dass die Zubereitung im Steamer stets besser abschnitt, als das herkömmliche Kochen.

Im Detail stellte sich heraus, dass in dampfgegartem Brokkoli noch 70% des Vitamin C der Rohware enthalten sind, während beim Kochen rund 50% Vitamin C verloren gehen. Auch dampfgegarte Paprika enthält noch ca. 67% Vitamin C im Vergleich zur rohen Paprika, während in gekochter Paprika gerade e